Wald

Tagestouren

 

Tagestouren sind Fahrradtouren, die an einem einzelnen Tag beginnen und enden. Dies können Ganztagestouren, Halbtagestouren, Feierabendtouren oder Nachttouren sein.

 

Wir haben Touren speziell für folgende Fahrradtypen im Programm:

  • Tourenrad
  • Rennrad
  • Rennradtreff am Mittwochabend
  • Mountainbike
  • Tandem

Tourenrad

Diese Angebote sind für Tourenräder (auch City Bike oder Reiserad genannt) konzipiert. Es kann grundsätzlich mit jedem Fahrradtyp (außer S-Pedelec) mitgefahren werden. Das Fahrrad sollte aber mindestens mittelbreite Reifen haben (Reifenbreite 32 oder größer), da auch immer wieder Feld-, Wald- und Wiesenwege mit dabei sind. Rennräder sind für diese Touren daher weniger geeignet. Ab Touren der Stufe 3 wird eine Kettenschaltung mit mindestens 21 Gängen (3 x 7) oder eine gleichwertige Nabenschaltung dringend empfohlen. Von Rücktrittbremsen wird abgeraten.


Rennrad

Rennradtouren sind für sportliche Leute mit Rennrad und guter Kondition geeignet. Das Tragen eines Helmes wird empfohlen. Eine Batterie-Beleuchtung ist für die eigene Sicherheit und wegen der StVZO mitzuführen.

Schwierigkeit

Rennradtouren werden in die Anforderungsstufen 3, 4 und 5 eingeteilt. Diese Stufen sind nicht mit den Stufen bei Tourenradtouren vergleichbar, da bei Rennradtouren höhere Geschwindigkeiten gefahren werden.

  • Rennrad Stufe 3: Moderate Tour
  • Rennrad Stufe 4: Mittelschwere Tour
  • Rennrad Stufe 5: Anspruchsvolle Tour

Ein genaueres Abschätzen der konditionellen Anforderungen ergibt sich aus den Angaben zur Länge der Strecke und den zu bewältigenden Höhenmetern. Zusätzlich ist bei den meisten Touren zwei bis drei Tage vor dem Termin im Forum eine nähere Beschreibung des Streckenprofils nachzulesen.


Rennradtreff am Mittwoch

Das Richtige für sportliche Leute mit Rennrad und guter Kondition; die Strecken führen uns durch die südliche Umgebung von München. Das Tragen eines Helmes wird dringend empfohlen, ebenso sollten Sie eine Batterie-Beleuchtung dabei haben, einen Ersatzschlauch, Regenjacke und ausreichend Verpflegung.

Schwierigkeit

  • Wir fahren jeden 1., 3., und 5. Mittwoch im Monat mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 bis 26 km/h (Schwierigkeit 3, moderate Tour)
  • und jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 bis 29 km/h (Schwierigkeit 5, anspruchsvolle Tour)

Treffpunkt

Kreuzung Schäftlarn/Tierparkstraße (U3)


Mountainbike

Für die Teilnahme an den Mountainbiketouren sind ein geeignetes Mountainbike sowie ein Fahrradhelm erforderlich. Die Mitnahme von Handschuhen und wetterfester Bekleidung, sowie etwas Proviant wird empfohlen. Bei Bahnfahrten entstehen zusätzliche Kosten (z.B. anteiliges Bayernticket).

Schwierigkeit

Zusätzlich zu den konditionellen Anforderungen wird bei Mountainbiketouren die Anforderung an die Fahrtechnik definiert:

  • Fahrtechnik Stufe 1: Schotterwege, kleine asphaltierte Nebenstraßen und einfache kurze Pfade sind hier vorherrschend. Tragestrecken gibt es nicht. Die Anstiege sind nicht allzu steil und technisch leicht fahrbar - mit einem Mountainbike sollten Sie aber schon vertraut sein. Die Bergabfahrten sind für jeden locker zu fahren.
  • Fahrtechnik Stufe 2: Für diese Touren ist die Beherrschung des Bikes notwendig. Schotter- und Wanderwege sind hier auf längeren Abschnitten zu meistern. Kleine Stufen und Wurzeln sollten kein Hindernis darstellen. Schwierige Passagen beschränken sich auf wenige Meter. Die Bergabfahrten (manchmal auch die Bergauffahrten) sind teilweise auf Singletrails, kurze Schiebe- oder Tragestrecken können vorkommen.
  • Fahrtechnik Stufe 3: Wer hier mitfährt, sollte sein Bike auch in schwierigen Passagen beherrschen. Uphills und Downhills sind technisch anspruchsvoll auf Singletrails oder schwierigen Schotterpassagen. Längere Schiebe- oder Tragestrecken sollten Sie nicht abschrecken. Sie brauchen Kraft für steile Bergaufstrecken und Souveränität für technisch schwierige Passagen.

Tandem-Touren

Auf diesen Touren bilden jeweils ein sehender und ein sehbehinderter oder blinder Mensch ein Team.
Wenn Sie Interesse haben mitzufahren, sei es als Pilot oder Copilot, stehen Ihnen die Ag-Leiter gerne für Fragen zur Verfügung oder informieren Sie über Start und Ablauf der Touren. Wer als Pilot dabei sein möchte, braucht in der Regel kein eigenes Tandem.

Die Leiter der Gruppe erreichen Sie per E-Mail unter leitung [at] tandemerer.de oder telefonisch unter (089) 14 33 26 62 (AB)
oder kommen Sie einfach zu den Stammtischen der Gruppe an jeden zweiten Montag eines Monats (außer Januar) ab 19 Uhr in der Sportgaststätte ‚Blaustern‘, Wackersberger Str. 65, 81371 München (nähe Harras U6/S7).

Die Tandem-Ausfahrten finden je nach Wetterlage samstags ODER sonntags statt. Die jeweiligen Detailinformationen werden am vorhergehenden Stammtisch und ab dem Mittwochabend vor der Ausfahrt auf dem AB (089) 14 33 26 62 bekannt gegeben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Tandemerer.


Eine Tour finden

Touren finden Sie im Tourenportal. Die Angebote dort lassen sich vielfach filtern, z.B. nach der Tourdauer oder nach dem Radtyp.

Anmeldung

Muss ich mich zu einer Tagestour anmelden? Aktuell werden auch wieder Touren ohne Anmeldung angeboten. Ob eine Anmeldung erforderlich ist, wird bei der Tour im Tourenportal angegeben. Bei den anmeldepflichtigen Touren erhalten die Teilnehmer - wie bisher - nach der Anmeldung eine entsprechende Bestätigung.

Absage von Touren

ADFC-Radtouren finden bei fast jedem Wetter statt. Aber wenn abzusehen ist, dass eine Tour doch wegen allzu widriger Witterungsverhältnisse abgesagt werden muss, erfolgt die Absage bei Touren mit Anmeldung spätestens bis 18 Uhr des Vortages per Mail an die in der Anmeldung angegebene Mail-Adresse. Die Tourenleitung kann eine Tour aber auch noch am Treffpunkt absagen oder die Tour verkürzt durchführen.

Wie komme ich zum Treffpunkt?

Unsere Touren starten meistens an U- oder S-Bahnhöfen. Falls im Programm nichts anderes steht, enden sie wieder am Startpunkt. Am Wochenende und an Feiertagen darfst du in U- und S-Bahnen ganztägig dein Fahrrad mitnehmen (Fahrrad-Tageskarte). Um die Fahrtkosten zu verringern, empfehlen wir, sich mit Mitradlern ein 5-Personen-Ticket zu teilen. Bitte habe Verständnis, dass unsere Tourenleiter die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Allgemeinen nicht organisieren können, da sie oftmals direkt zum Treffpunkt radeln. Informiere dich bitte rechtzeitig über die aktuellen Abfahrts- und Ankunftszeiten der Bahnen sowie über Streckensperrungen (Schienenersatzverkehr ist meist ohne Fahrradmitnahme).

Wo hört die Tour auf?

Unsere Touren enden in der Regel am Startpunkt. Ausnahmen sind ggf. in der Tourenbeschreibung angegeben.

Kosten

TourtypMitgliederNicht-Mitglieder
Ganztagestour MTB5 Euro10 Euro
Ganztagestour Touren- & Rennrad4 Euro9 Euro
Halbtagestour (alle)3 Euro7 Euro
Feierabendtour (alle)0 Euro0 Euro

Green City Mitglieder zahlen den Kostenbeitrag für ADFC-Mitglieder. Jugendliche und Inhaber des "München-Passes" zahlen den Kostenbeitrag für Mitglieder, sind sie auch ADFC Mitglied, ist die Teilnahme kostenfrei. Kinder unter 14 Jahren zahlen nichts. Den Kostenbeitrag entrichtest du am Startpunkt. Der Mitgliederrabatt wird nur bei Vorlage deines Mitgliedsausweises gewährt.

Mit dem Erwerb einer Saisonkarte für Tagestouren ("Flatrate") kannst du als ADFC-Mitglied an allen Touren umsonst teilnehmen!

 

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Radreisen - Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingun­­­­­­­­gen für Radreisen, die der ADFC München e. V. als Reiseveranstalter durchführt.

Saisonkarten für Tagestouren

Nur für ADFC-Mitglieder: Mit einer Saisonkarte können Sie an allen Tagestouren teilnehmen!

https://muenchen.adfc.de/artikel/tagestouren

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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