Radtour um Münchens Mitte

Eine Tour vom Deutschen Museum zum Englischen Garten, Luitpold-Park, Olympia-Park, Tollwood-Gelände, Arnulfsteg, Verkehrsmuseum, Bavaria, Theresienwiese, Radlerhaus, Volkstheater, Alte Utting, HP8, und zurück zum Deutschen Museum, ca. 25 km.

Die Tour geht vom Deutschen Museum zum Englischen Garten, vorbei am Monopteros und dem Chinesischen Turm, weiter durch Schwabing, den Luitpoldpark, den Olympiapark, am Tollwood-Gelände vorbei, über den Arnulfsteg, am Verkehrsmuseum vorbei, an der Bavaria vorbei, durch die Theresienwiese, am ADFC vorbei, entlang des Volkstheaters, unter der Brücke durch mit der Alten Utting darüber, am Konzertsaal HP8 vorbei und entlang der Isar zurück. 

Wir starten an der Kreuzung am Nordende des Deutschen Museums. Der Radweg ist direkt an der Isar. Wir fahren Isar-abwärts nach Norden.

An der Kreuzung mit der Maximilianstraße sehen wir rechts oben das Maximilaneum, den Sitz des Bayerischen Landtags. Links sehen wir das Gebäude der Bayerischen Versicherungskammer. In ihr können interessante wechselnde Fotoausstellungen namhafter Fotografen besucht werden.

Wir fahren weiter nach Norden. An der Kreuzung mit dem der Prinzregentenstraße sehen wir rechts oben den Friedensengel. Wir biegen links ab in die Prinzregentenstraße und kommen am Bayerischen Nationalmuseum (Bild 1) vorbei, mit vielfältigen Sammlungen, darunter eine eindrucksvolle Sammlung von Krippen. Wir verlassen die Prinzregentenstraße hinter der Brücke über den Eisbach. Dort stehen immer viele Menschen, die den Surfern auf der Eisbachwelle zuschauen (Bild 2).

Weiter geht es an der Rückseite des Hauses der Kunst, ein Nazibau, in dem jetzt moderne Kunst gezeigt wird (Bild 3). Wir kommen auf einen Weg, der durch den Englischen Garten führt (Bild 4), vorbei am Monopteros (Bild 5) und dem Chinesischen Turm (Bild 6). Wir umfahren den Kleinhesseloher See und biegen dann nach rechts ab Richtung Schwabing. Wir folgen der Feilitzschstraße, überqueren die Leopoldstraße bei der Münchner Freiheit, und folgen dann der Siegfriedstraße und der Clemensstraße, allesamt Fahrradstraßen.

Bei der Erich-Kästnerstraße biegen wir nach rechts in diese ab. Nachdem wir die Karl-Theodor-Straße überquert haben, befinden wir uns im Luitpoldpark. Wer mag, kann den Berg ersteigen, von dem aus man eine schöne Übersicht über München hat. Wir verlassen den Luitpold-Park an der Nordwest-Ecke, und fahren entlang des Biedersteiner Kanals jetzt Richtung Westen zum Olympiapark (Bild 8).

Am Ende des Olympiasees fahren wir links hoch auf die Brücke. Rechts könnten wir jetzt noch zum Stadion, zur Schwimmhalle oder zum Olympiaturm fahren. Wir fahren aber links, Richtung Süden. Nach ein paar hundert Metern sehen wir rechts eine große leere Fläche, oder, im Sommer, viele große und kleine Zelte. Das wäre dann das Sommer-Tollwood. In der Mitte der Fläche steht die kleine Kapelle von Väterchen Timofej hinter Bäumen verborgen. Es gibt einen etwas versteckten Eingang, und man kann sie besuchen.

Wir verlassen das Olympia-Gelände und überqueren die Schwere-Reiter-Straße in die Infanteriestraße. Am Beginn der Infanteriestraße sehen wir links eine kleine sehenswerte Siedlung, die wundersamerweise die Zeiten überstanden hat. An der Lothstraße biegem wir rechts ab. Nachdem wir die Dachauer Straße überquert haben, liegt rechts das Herzzentrum. Die Schranke kann von Radlern leicht passiert werden.

Wir biegen nach rechts in die Nymphenburger Straße, überqueren diese aber gleich wieder in die Maillinger Straße. Dann geht es ein Stück an der Marsstraße entlang, wir überqueren die Arnulfstraße in die Helmholtzstraße und kommen zum Arnulfpark (Bild 9). Hier mag jeder selbst entscheiden, ob er die Gegend schön findet oder nicht, jedenfalls sind entlang der Bahnschneise in den letzten Jahren viele neue Bürobauten entstanden.

Von weitem sehen wir schon die Spirale des Arnulfstegs (Bilder 10 und 11). Dieser ist noch sehr neu, und bietet Fußgängern und Radfahrern eine weitere Überquerungsmöglichkeit der Eisenbahn, zwischen der Donnersberger Brücke rechts und der Hackerbrücke links. Wir überqueren die Landsberger Straße in die Bergmannstraße. Rechts kommen wir am Gollierplatz vorbei. Noch ein Stück weiter, und wir biegen links in die Heimeranstraße ein, wo wir einen weiteren kleinen Park durchqueren. Nachdem wir die Ganghofer Straße überquert haben, biegen wir ein paar Meter weiter nach rechts ab, entlang dem Verkehrsmuseum. Am Bavariapark fahren wir weiter an der Südseite des Museums entlang. Auf dem großen Platz sehen wir links den Eingang des Museums (Bild 12), rechts eine große Schnecke, und dahinter einen Biergarten. Das Verkehrsmuseum zeigt eine große Sammlung an Fahrrädern und eine alte Fahrradwerkstatt, und ist auch sonst sehr sehenswert. Es ist auch nicht so überlaufen wie manchmal das Deutsche Museum. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen! 

Nach dem Verkehrsmuseum halten wir uns schräg rechts und fahren zur Bavaria (Bild 13) mit der Ruhmeshalle dahinter. Wenn nicht gerade Oktoberfest ist, können wir die Theresienwiese auf der Mittelachse, der Matthias-Pschorr-Straße, durchqueren, sonst müssen wir außenrum. Wir biegen schräg rechts in die Kobellstraße ein, dann nach rechts in die Platenstraße, und sehen rechts das Radlerhaus (Bild 14), die Geschäftsstelle des ADFC München. Dann geht es links zur Lindwurmstraße, der wir stadtauswärts ein paar Meter folgen, dann überqueren wir sie in die Zenettistraße. An der Kreuzung mit der Tumblingerstraße biegen wir nach rechts in diese ab. Wenn wir ein Stück weiterfahren würden, kämen wir am Schlachthof-Wirtshaus vorbei, aus dem die Fernsehsendung "Live aus dem Schlachthof" gesendet wird. Wir fahren aber rechts und sehen jetzt das neuerbaute Volkstheater (Bild 15) auf der anderen Straßenseite. Dieses sowie das noch folgende genauso neuerbaute HP8 sind erstens sehr gelungene Bauten, und außerdem sind beide im Zeit- und Kostenrahmen geblieben!

Am Volkstheater vorbeigekommen kommt links viel Alternativkultur ins Blickfeld. Wir fahren in die Unterführung rein und dann gleich links in die Thalkirchner Straße. Über dieser, auf einer alten Eisenbahnbrücke, steht jetzt ein alter Ammersee-Dampfer, die Alte Utting (Bild 16). Oben kann man sehr schön sitzen, oder das Schiff durchstöbern.

Wir biegen nach rechts in die Schäftlarnstraße ein, weiter Richtung Süden. Links sehen wir das Gelände des Kraftwerks Süd. Auf dem Gelände befindet sich ein Thermal-Kraftwerk und ein Gas-Kraftwerk. Das Thermal-Kraftwerk fördert aus 6 Bohrungen aus 3000m Tiefe heißes Wasser. Das Gas-Kraftwerk ist sehr modern. Entlang der Thalkirchner Straße, hinter den Pappeln, sieht man noch die Filter einer alten Rauchgas-Entschwefelung, die noch aus Zeiten stammt, in denen in einem Vorläufer-Kraftwerk Müll verbrannt wurde. Hinter dem Kraftwerk überqueren wir den Mittleren Ring, und biegen gleich links ab zum HP8.

Das HP8 ist das Ausweichquartier des Kulturzentrums am Gasteig. Es besteht vor allem aus einer alten Industriehalle, die heute das Foyer des Konzertsaals und die Stadtbücherei beherbergt, und dahinter einem Konzertsaal. Die Halle ist jederzeit offen, und jeder kann kommen und Bücher oder Zeitschriften lesen. Es gibt auch ein kleines Cafe. Der Konzertsaal öffnet nur zu Konzerten. Ursprünglich war beabsichtigt, den Saal nach Renovierung des Gasteigs wieder abzureißen. Er ist aber so gut gelungen, daß das niemand mehr will.

Wir fahren weiter Richtung Osten, biegen dann aber vor der Isarbrücke ab, fahren unter der Brücke durch und wieder nach Norden, Isar-abwärts. So kommen wir zu unserem Ausgangspunkt zurück. Wir haben etwa 25 km zurückgelegt.

Verwandte Themen

Geführte Radtouren

Steig mit uns aufs Rad! Egal, ob du Tourenrad, Mountainbike, Rennrad oder E-Bike fährst, ob du entspannt oder sportlich…

Radreisen - Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingun­­­­­­­­gen für Radreisen, die der ADFC München e. V. als Reiseveranstalter durchführt.

Radtour nach Riem

Vom Deutschen Museum zum Messepark mit Messesee, an der Messe und den ehemaligen Olympischen Reitanlagen vorbei zum…

Radtour nach Münchens Westen

Vom Deutschen Museum durch die Stadt zur Donnersbergerbrücke, nördlich der Gleise bis nach Pasing, dann südlich der…

Radtour im Münchner Südosten

Eine Radtour in den Südosten von München, vom Deutschen Museum über Flaucher, Perlacher Forst, Hachinger…

Radtour vom Harras zur Würm

Vom Harras geht es über Heckenstaller-Park, Südpark, Fürstenried, Großhadern, Martinsried zur Würm, dann zurück durch…

Tagestouren

Tagestouren sind Fahrradtouren, die an einem einzelnen Tag beginnen und enden. Dies können Ganztagestouren,…

Saisonkarten für Tagestouren

Nur für ADFC-Mitglieder: Mit einer Saisonkarte können Sie an allen Tagestouren teilnehmen!

Radreisen

Der ADFC München plant und führt auch im Jahr 2024 wieder mehrtägige Radreisen für Gruppen in Deutschland und dem…

https://muenchen.adfc.de/artikel/radtour-um-muenchens-mitte

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 220.000 Mitgliedern, davon über 33.000 in Bayern und rund 9000 in München, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Der ADFC will, dass Deutschland bis 2030 ein attraktives Fahrradland wird, das in allen Städten und Dörfern einladende Rahmenbedingungen zum Radfahren und Qualitätsradwege statt Holperstrecken bietet. Dafür hält der ADFC eine grundlegende Reform des Straßenverkehrsrechts für essenziell.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Bleiben Sie in Kontakt