Radtour nach Riem

Vom Deutschen Museum zum Messepark mit Messesee, an der Messe und den ehemaligen Olympischen Reitanlagen vorbei zum Arabellapark und zurück, ca. 27 km.

Vom Deutschen Museum aus geht es erst mal über die Isar zum Gasteig hinauf und dann hinter dem Gasteig entlang der Preysingstraße, Wolfgangstraße und Kirchenstraße. Beim Überqueren der Geleise am Ostbahnhof sehen wir gegenüber das Technische Rathaus mit dem Vertikalrotor auf dem Dach (Bild 2). Wir durchqueren das Gebäude auf den Innenhof. Dort sehen wir im Rasen etwas kreisförmiges (Bild 1). Wenn sich oben auf dem Hochhaus der Rotor drehen würde, würde sich unten auf dem Rasen die Scheibe drehen, das Ganze ist ein Kunstwerk. Aber leider dreht sich schon lange nichts mehr. 

Zurück auf der Berg-am-Laim-Straße überqueren wir den Mittleren Ring und biegen dann gleich links in die Riedgaustraße. An deren Ende geht es rechts in die Neumarkter Straße, dann die Hansjakobstraße. Dort ist links wieder eine schmuck renovierte Siedlung zu sehen. Wir verlassen die Hansjakobstraße nach links in den Weg "Auf dem Wasen" und unterqueren die Geleise. Dort zeigt dann ein Schild zur nahen Verwahrstelle für KFZ, wo die abgeschleppten Autos landen (Bild 3).

Wir biegen rechts ab in die Xaver-Weismor-Straße und dann wieder rechts in die Heltauer Straße. Immer geradeaus kommen wir über die Birthälmer, Kirchtruderinger und Emplstraße zum Messepark Riem. Das war früher der Flughafen Riem und dann das Gelände einer Bundesgartenschau, von der noch manches übrig geblieben ist. Davon sehen Sie am meisten, z.B. den Skatepark Messestadt, wenn Sie möglichst weit links entlang der Mauer (Bild 4) fahren und über diese rüber gucken. Nach längerer Fahrt (Bild 5) sieht man schließlich den Riemer See, im Sommer ein beliebtes Badegewässer. Nahe des Sees gibt es noch ein schönes Überbleibsel der Buga, den Cincinattigarten. An seinen beiden Enden liegen Mosaike mit stilisierten Plänen von München (Bild 6) und Cincinatti. 

Wir fahren noch ein Stück am Messesee (Bild 7) entlang, dann umrunden wir den Berg, oder fahren hoch und genießen die Aussicht. Auf der Straße De-Gasperi-Bogen können Sie noch lange auf der linken Seite fahren, bis zum Willi-Brandt-Platz mit einer großen Mall. Am U-Bahn-Eingang steht ein Kunstwerk, von manchen "Käsereibe" genannt (Bild 8). Wir fahren noch ein Stück weiter nach Westen und dann über die Willi-Brandt-Allee auf die linke Seite der Olof-Palme-Straße. Rechts liegen der Messesee (kein Badegewässer) und der Haupteingang West der Messe. Geradeaus steht der alte Tower des Flughafens (Bild 9). Im See steht ein großes Regal mit weißen Steinblöcken, die nach bekannten Alpengipfeln geformt sind (Gran Paradiso, Bild 10).

Am Tower vorbei geht es über die Autobahn und dann gleich schräg links in den Weg. Entlang der Riemer und der Graf-Lehndorff-Straße kommen wir zum Gelände der Olympischen Reitanlagen, an denen der Zahn der Zeit nagt. Man redet auch schon von Abriß und Neubebauung. Manchmal hat man Glück, und man kann reinfahren und sich umschauen. Es gibt auch ein Reiterdenkmal (Bild 11). Wir fahren noch an der Trabrennbahn vorbei und folgen dann den Wegweisern zum Arabellapark. 

Dort sollten Sie eine Runde über den Rosenkavalierplatz, unter dem Arabellahaus, zum Hypo-Hochhaus und wieder zurück drehen. Rechts neben dem Westin-Hotel gibt es einen Radweg zum Effnerplatz. Sie fahren genau auf das Kunstwerk "Mae West" zu (Bild 12). Vielleicht schauen Sie es sich von nahem an. Wir müssen aber irgendwann auf die andere Straßenseite, und folgen der Bülow- und Montgelas-Straße abwärts Richtung Isar. Kurz vor dieser können Sie nach links in die Maximiliansanlagen fahren. Beim Friedensengel gibt es einen Tunnel, am Maximilaneum geht es dann steil bergauf zur Maximiliansbrücke, über diese auf die andere Isarseite, dort nicht über die Straße, sondern nach links auf den Radweg, und zurück zum Ausgangspunkt.

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Radreisen - Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingun­­­­­­­­gen für Radreisen, die der ADFC München e. V. als Reiseveranstalter durchführt.

https://muenchen.adfc.de/artikel/nach-riem

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 220.000 Mitgliedern, davon über 33.000 in Bayern und rund 9000 in München, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Der ADFC will, dass Deutschland bis 2030 ein attraktives Fahrradland wird, das in allen Städten und Dörfern einladende Rahmenbedingungen zum Radfahren und Qualitätsradwege statt Holperstrecken bietet. Dafür hält der ADFC eine grundlegende Reform des Straßenverkehrsrechts für essenziell.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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