Selbsthilfewerkstatt

 

Reifen flicken, Speiche und Kette ersetzen, Bremse, Schaltung und Beleuchtung auf Vordermann bringen, Lager oder Steuersatz tauschen und vieles mehr.

 

Fahrrad kaputt? Experten unterstützen dich bei der Reparatur.

Wir als Arbeitsgruppe Technik des ADFC München bieten die Möglichkeit, in unserer gut ausgestatteten Selbsthilfewerkstatt Reparaturen und Wartungsarbeiten am Fahrrad selbst durchzuführen. Wir haben Werkzeuge für praktisch alle am Fahrrad anfallenden Arbeiten.

Das Werkstatt-Team entscheidet, welche Reparaturen sinnvoll umgesetzt werden können. Spezielle größere Ersatzteile bitte nur nach Beratung im Fachhandel dort erwerben und mitbringen. Im Internet gekaufte Teile passen oft nicht.

Verschleißteile wie Bremsbeläge, Bowdenzüge, Licht, Schläuche und Reifen haben wir vorrätig. Sie können bei uns gegen einen Unkostenbeitrag erworben werden. Wir haben auch diverse gebrauchte Ersatzteile vorrätig, bei deren Übernahme wir uns über eine kleine Spende freuen.

WIR leiten an und unterstützen. Bei der Ausführung bist DU gefordert! Wir sind keine Auftragswerkstatt.

Wir unterstützen Nachhaltigkeit und den Erhalt eines Fahrrades. Fahruntüchtige „Schrotträder" können wir jedoch in der verfügbaren Zeit und mit unseren personellen Ressourcen nicht wieder instandsetzen.

Im Zweifel, bei Fragen zu Ersatz- und Neuteilen, vorhandenem (Spezial-)Werkzeug, bitte im Vorfeld mit dem Technikerteam vor Ort klären und nicht blind im Internet bestellen.

Für längere Arbeiten solltest du genug Zeit einplanen. Wenn alles gut klappt, kannst du bei uns deine schmutzigen Hände reinigen und mit einem perfekten Rad wieder nach Hause radeln.

Ablauf & Hygiene

  • Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
  • Eine Maske wird empfohlen.
  • Da wir weiterhin möglichst auf Abstand achten möchten, ist die Anzahl der Personen in den Räumlichkeiten begrenzt. Wir bitten euch daher, euch auf eventuelle Wartezeiten einzustellen.
  • Wir werden, wenn möglich, mit offenen/angelehnten Fenstern arbeiten.
  • Bitte besuche uns nicht, wenn in den letzten Tagen Krankheitssymptome, wie Husten, Fieber, Schnupfen, allgemeine Atemwegsinfektionen, Geschmacksverlust aufgetreten sind.

Das ADFC-Werkstatt-Team freut sich auf dich!
Gebühr für Beratung / Werkstattnutzung: 10,00 € (für ADFC-Mitglieder kostenfrei)
Öffnungszeit: donnerstags 17:00 bis 19:30 Uhr (außer an Feiertagen und in den Weihnachtsferien)
Ort: ADFC München Radlerhaus, Platenstr. 4, 80336 München

 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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