Viele Menschen auf Fahrrädern. An einem Rad befindet sich eine große Fahne mit dem Wort "Radvolution" darauf.

Die ADFC-Sternfahrt in Berlin war die erste große Aktion der neuen ADFC-Kampagne RADvolution. © ADFC/Deckbar

ADFC ruft zur RADvolution auf!

Es ist Zeit für gute Straßen für alle. Es ist Zeit für mehr Platz fürs Rad. „Es lebe die RADvolution!“ – der Aufruf des ADFC geht an alle: Schließt euch uns an und werdet gemeinsam mit uns laut für ein modernes Straßenverkehrsrecht!

Wir brauchen eine RADvolution! Es ist Zeit für gute Straßen für alle! Es ist Zeit für mehr Platz fürs Rad!

„Es lebe die RADvolution!“ – das ist ein Aufruf an alle, sich dem ADFC anzuschließen und gemeinsam mit uns laut zu werden: Wir wollen mehr Platz fürs Rad – in der Politik, in Gesetzen und auf der Straße. Wir setzen uns für lebenswerte Städte und für sichere Straßen ein. Klima- und Umweltschutz denken wir dabei immer mit. Für uns alle.

Die RADvolution des ADFC steht für eine familienfreundliche Revolution mit Köpfchen und Ausdauer. Wir wollen, dass die Politik endlich aufwacht und das Fahrrad als das anerkennt, was es ist: Das nachhaltige Fortbewegungsmittel der Zukunft. Dafür radeln wir los, klären auf, sind laut und geben allen die Möglichkeit, mitzumachen.

Bei der RADvolution steht das Fahrrad an erster Stelle

Wir unterstützen den fahrradfreundlichen Wandel in den Städten und Kommunen und zeigen, wo wir hinwollen: Deutschland wird Fahrradland. Das ist unser Ziel. Der ADFC ist die Radlobby und macht sich für alle Radfahrenden stark – und für lebensfreundliche Städte und mehr Platz fürs Rad.

In der RADvolution steckt auch eine friedliche Revolution. Wer Revolution will, will große Veränderung, nachhaltigen Wandel und neue Visionen. Ein besseres Leben für uns und zukünftige Generationen – und zwar jetzt. Mutig, gemeinsam und immer fest im Sattel. Wer Veränderung will, geht auf die Straße, wird laut und handelt. Unsere RADvolution ist friedlich, freundlich und macht Spaß.  

RADvolution fordert ein modernes Straßenverkehrsrecht

Es ist an der Zeit, ein über 100 Jahre altes Gesetz hinter uns zu lassen. Wir wollen ein modernes Straßenverkehrsrecht. Denn ein modernes, gutes Straßenverkehrsrecht ist der Schlüssel für gute Straßen für alle. Nur so kann Deutschland zum Fahrradland werden.

Zum Weltfahrradtag am 3. Juni startet deshalb die neue ADFC-Kampagne „RADvolution“: Unter dem Motto „Mehr Recht fürs Rad“ rufen wir alle Radfahrenden in Deutschland auf, bei der RADvolution mitzumachen und für ein modernes Straßenverkehrsrecht laut zu werden!

Weg mit einem Uralt-Gesetz aus der Kaiserzeit!

Unser Straßenverkehrsgesetz ist ein Uralt-Gesetz aus der Kaiserzeit, zu der es noch keine elektronischen Ampeln gab und Frauen noch nicht wählen durften. 1907, also vor mehr als 100 Jahren wurden die Grundzüge des Straßenverkehrsrechts formuliert, an die wir uns bis heute halten müssen.

Oberste Priorität hat seit über 100 Jahren der Kfz-Verkehr. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Wir haben uns weiterentwickelt und die Mobilität mit uns. Immer mehr Menschen steigen aufs Rad, wollen sich gesund, umweltfreundlich und nachhaltig bewegen. Dafür brauchen wir ein modernes Gesetz.

Moderne Mobilität braucht zukunftsweisende Gesetze

Wir brauchen fahrradfreundliche Orte, an denen eine sichere, komfortable und umweltfreundliche Fortbewegung mit dem Fahrrad für alle Menschen möglich ist. Wir setzen uns für eine Zukunft ein, in der jede:r, unabhängig von Alter, Geschlecht, körperlicher Verfassung oder Wohnort das Fahrrad zur Fortbewegung nutzen kann.

Eine Zukunft, in der aus dem autozentrierten Deutschland mit vollgestopften Straßen, Lärm und Smog ein Fahrradland wird – mit lebenswerten Orten und durchgängigen, sicheren Radwegen für Groß und Klein.

Unsere Forderungen: Ein modernes Straßenverkehrsgesetz (StVG). Denn das veraltete Straßenverkehrsgesetz behindert den Fortschritt. Es bremst diejenigen aus, die etwas bewegen wollen. Das StVG darf nicht länger ein Verhinderungsgesetz sein. Es muss den Wandel ermöglichen.

Kommunen brauchen mehr Entscheidungsfreiheit

Das Straßenverkehrsgesetz muss Ziele wie Klima- und Umweltschutz und auch Gesundheitsschutz ganz oben mit aufnehmen. Das StVG muss außerdem Kommunen den Spielraum geben, ihre Straßen fahrrad- und menschenfreundlich umzugestalten. Sie müssen vor Ort entscheiden können, welche Maßnahmen sie wo umsetzen wollen, um die Straßen sicherer für alle zu machen. Und zwar ohne, dass erst Menschen verletzt oder getötet werden.

Bisher brauchen Kommunen für die Einrichtung von Zebrastreifen, geschützten Radfahrstreifen oder Tempo-30-Zonen oft aufwändige Gutachten oder Unfallstatistiken. Damit muss Schluss sein.

Bund und Länder sind in der Pflicht, moderne Mobilität zu ermöglichen!     

Aber nicht nur der Bund steht in der Pflicht. Wir fordern die Verkehrsminister:innen der Länder dazu auf, fahrradfreundliche Mobilitätsgesetze auf den Weg zu bringen und umzusetzen.

Auch Kommunen und Städte müssen mehr für den Radverkehr tun, denn fahrradfreundliche Mobilität beginnt vor Ort. Sie können schon jetzt ihre Kreuzungen kindersicherer machen, Fahrradstraßen anlegen und konsequent Autos abschleppen, die auf Radwegen parken.

Werde Teil der RADvolution: www.radvolution.de

Aktualisiert: 17.04.2024

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